Projekt Formel E
Formel E
Strecke:
Projektträger: Verein der Ingenieure, Techniker
und Wirtschaftler Sachsen e. V.
Sitz: Technisch-Ökologisches Projektzentrum Rabutz
Leiter: Dr. Elk Messerschmidt
Bereichsleiter Technik: Dipl.-Ing. Gunter Dettelmann,
TÜV Süd
Rennleiter: Mario John
Fahrersprecher: Sebastian Geisler seit 02.05.08
Hier gehts zum Video vom 1. Rennwochenende.
TÖP-Rabutz
Es gilt der Paragraph 1 der Straßenverkehrsordnung!
Auf der Strecke
Peugot Nummer 5
Auf der Strecke
Silberpfeil Startnummer 8
Verkleidung im Aufbau
Verkleidung-Nase
Technik vorn
Einzelradantrieb
TÖP-Rabutz
ca. 300 m Rundkurs; keine Vollgaskurven; längste
Gerade 80 m (Start-
und Zielgerade); Breite 3,5 m; Start- und Zielgerade 6 m breit; Ziel
nach ca. 55 m; keine feste Verbauung der Streckenführung;
Verbauung mit
Reifen auf der Geraden, 300 cm Abstand und an Gefahrenstellen in den
Kurven 30 cm
Rennen:
2 x 10 Runden mit Fahrerwechsel, jeder Unfall führt
zum Ausschluss des schuldigen Team`s aus diesem Lauf
- Hartes An- und Auffahren an ein anderes Fahrzeug
- Bei drei Fahrzeugen ist der Letzte der Verursacher
- Verschieben der Markierungselemente um mind. 20 cm
Max. 10 Fahrzeuge gleichzeitig auf der Strecke
- Jedes Team darf nur mit max. 2 Fahrzeugen starten
- Startreihenfolge wird im Training ermittelt
- Sind mehr als 10 Fahrzeuge am Start wird in zwei
Läufen gestartet
- Bei Ausfall im ersten Feld rücken die Fahrer im
zweiten Feld in der Endplatzierung auf
Punkte erhalten die ersten 10 Fahrzeuge
- 1. Platz: 12 Punkte
- 2. Platz: 10 Punkte
- 3. Platz: 8 Punkte
- 4. Platz: 7 Punkte
- 5. Platz: 6 Punkte
- 6. Platz: 5 Punkte
- 7. Platz: 4 Punkte
- 8. Platz: 3 Punkte
- 9. Platz: 2 Punkte
- 10. Platz: 1 Punkt
Flaggensignale:
Zeigen die Kampfrichter die blaue Flagge kann zum
Überrunden
überholt werden. Wollen mehrere Fahrzeuge überrunden,
ist deren Zahl
durch Handzeichen anzugeben. Fahrzeuge sind an geeigneter Stelle vorbei
zulassen. Wird Blau missachtet: Fahrt durch die Boxengasse hinter
Safetycar.
Der Rennleiter bedient die Flaggen: "Schwarz", "Rot",
"Grün" und "Schwarz-Weiß-Kariert".
- Schwarz mit zusätzlicher
Startnummer - Disqualifizierung
- Rot - Rennabbrauch, Fahrzeuge stehen in
letzter Reihenfolge
- Grün - Freigabe des Rennens
nach Abbruch
- Schwarz-Weiß-Kariert - Rennende
Fahrerteam
Der Fahrerwechsel findet zwischen der 9. und 11. Runde statt.
In
der Boxengasse darf nur der neue Fahrer und ein Helfer (Jugendlicher)
sein. Bei Ausfahrt ist die Vorfahrt der anderen Fahrzeuge zu beachten.
Jeder Fahrer hat ca. 90 Minuten zum freien Training zur
Verfügung. Es dürfen nur max. 6 Fahrzeuge auf der
Strecke sein.
Qualifizierung: Fahrzeuge werden in der Reihenfolge der Startnummern
der Altersklasse 9 bis 13 beginnend aufgerufen. Drei Fahrten mit
fliegenden Start - die beste Zeit zählt.
Der Rennleiter, ist der Leiter der Fachbereiches "Wettbewerb".
Der Kampfrichter wird von jedem Team pro Fahrzeug gestellt.
Zur
Absicherung dieser Maßnahme stellt jedes Team 5 Elternteile,
die von
der Rennleitung ausgebildet werden.
Fahrer:
Startberechtigt sind nur Mitglieder des VITW mit
gültiger Lizenz
(Versicherungsschutz). Die Lizenzen werden für alle im
Trainingslager
im April abgenommen.
- Fahrerprüfung - jeder muss eine Slalomstrecke in
einer bestimmten Zeit fehlerfrei absolvieren (drei Versuche)
- Technik - als Gruppenaufgabe bei Fahrzeugabnahme
- Gruppengespräch mit Verkehrspolizei
Rundenzählung:
Bis zu einer sicher funktionierenden technischen
Lösung, stellt jedes
Team pro Fahrzeug einen Rundenzähler, der die Klapptafeln
bedient. Es
ist immer ein fremdes Fahrzeug zu zählen. Ein Kampfrichter
überwacht
diesen Vorgang.
Fahrzeuge:
Die Fahrzeuge müssen in der Gruppe selbst montiert
werden. Es werden
Zeichensätze bzw. Baukästen zentral bereitgestellt.
Sie müssen dem
Reglement-Technik entsprechen.
Technische Anforderungen an Formel E-Fahrzeuge
Fahrgestell:
- Doppelrohrrahmen: Rechteckprofil 20x40 mm,
Wandstärke 1,5 mm, Höhe 210 mm
- Batterie mit Stahlrahmen hinter der Vorderachse,
Batteriekapseln sichern
- Radstand: 1100 mm
- Spurbreite: 800 mm
- Raddurchmesser: ca. 380 mm
- Vorderachse, kein starrer Hinterachsantrieb,
Freilaufhinterachse
mit Motorabschaltung durch Bremsdruck vorn oder Einzelradantrieb mit
Motorbremse durch Bremsdruck vorn
Antrieb:
Energieversorgung:
- Bleigelbatterie max. 1500VAh, bei Umax 42 V (z. B. 24 V
max. 65 Ah)
Sicherheitsauflagen:
- Dreipunktsicherheitsgurte
- Fußbremse muss Motorsteuerung abschalten
(Freilauf) bzw. auf Bremsen umschalten
- Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h (Sport-Fahrer muss
Lizenz haben) 15 km/h (Sonstige)
- 35% der Gesamtlast des Fahrzeuges muss auf der Vorderachse
liegen.
- kein starrer Hinterachsantrieb
- Kopfstütze im Überrollbügel
für alle Größen
- Stopplicht
TÖP-Rabutz