"Es war spannend, etwas Neues kennenzulernen"
berichten bulgarische Jugendliche nach ihrem Treffen in Rabutz in der LVZ
Bulgaren in Rabutz
Workshop in der Werkstatt
Studie E-Fahrzeug
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Workshop
EU fördert Jugendtreffen in Rabutz

"Wir haben dort viel gelernt über erneuerbare Energien, über Elektromobile, aber vor allem über die Chancen einer Zusammenarbeit", stellte der stellvertretende Direktor des Gymnasiums von Chepelare , Ivan Kostadinow, fest. Er leitete die zehnköpfige Abordnung, die sich in Rabutz „zu Hause" fühlte.
Kostadinow freute sich schon auf das nächste Treffen, dann allerdings in Chepelare, einem bekannten Wintersportort in den Rhodopen. Elk Messerschmidt, Leiter des Projektzentrums versprach schon mal im Namen der deutschen Teilnehmer: Wir werden bei euch genau so emsig arbeiten, wie ihr es bei uns getan habt. Damit am Ende schöne Ergebnisse vorliegen. Den Aufenthalt in Nordsachsen hatte maßgeblich die EU aus dem Förderprogramm "Education and Culture - Jugend in Aktion" unterstützt.
Wie viele andere war der 17 - jährige Radoslav Botew das erste Mal in Rabutz. „Es war keine Stadt, es gab nichts zu spielen und W- lan hatten wir auch nicht. Aber im Laufe der ersten Woche bin ich immer sehr früh aufgestanden und war immer sehr gespannt, was es Neues zu lernen gab. Ich hatte hier viel Spaß und wäre gern noch geblieben. " Nora Hadzimateva (17)war beeindruckt von dem kleinen Ort an der Landesgrenze zu Sachsen- Anhalt. "Er ist noch sehr ursprünglich." Überrascht hatte sie, dass aus dem E- Rennauto, mit dem sie fahren durfte, keine Abgaswolke aufstieg. „Ich möchte, daß in meiner Stadt alle Autos elektrisch fahren."
Für Kristina Chakurowa (16) war das Bemerkenswerte, daß sie einmal mehr gelernt habe, daß man gemeinsam vieles schaffen und dabei trotzdem viel Spaß haben kann."
Zur Abschlußveranstaltung packte Georgi Dichev (17) noch mal seinen Dudelsack aus und unterhielt damit die gemischte Runde, die sich nach den Tagen des Aufenthaltes bereits auf das Wiedersehen freute. Alle empfanden diese Musik als eine schöne Brücke zwischen Bulgarien und Deutschland. Zum Schluß überreichten die Gastgeber noch kleine Erinnerungsgeschenke, die vom Leader - Management als auch von der Firma Kühne gesponsert worden waren.
Ditmar Wohlgemuth
Angebote Workshops 2011